Kogyo Maru

KogyoKogyo Maru ist ein weiteres Versorgungschiff aus aus dem Flottenverband der Kaiserlichen Japanischen Kriegsmarine, der am 24.Sept.1944 in der Coron-Bay vor Anker lag. Offenbar war das Schiff hauptsächlich mit Konstruktionsmaterialien beladen, und wilde Gerüchte sprechen sogar von etlichen Lastwägen, die auf dem Hauptdeck sich befinden haben sollen, was aber höchst unwahrscheinlich ist, da bisher keinerlei Anzeichen darauf hin gefunden worden sind.
Das Wrack liegt auf der Steuerbordseite, und die Oberseite ist ähnlich wie bei der nahegelegenen “Morazan” sehr schön mit Hart-und Weichkorallen bewachsen. In zwei der forderen Laderäume sind noch Überreste der Ladung zu finden, der berühmte “Bulldozer”, der sich bei näherer Betrachtung aber eher als Traktor herausstellt,  noch immer in einigermaßen guten Zustand (6-Zylinder-Motor [Toyota??/Mitsubishi??], Zündschlüssel ist unauffindbar), und, aufgrund der Seitenlage des Wracks, in ungewöhnlicher, senkrechter Position. Zudem ist dieser Laderaum mit einigen tausend Zementsäcken beladen, die nun als komische Felsblöcke erscheinen. In dem Laderaum vor der Brücke sieht man noch etliche Rollen Maschendrahtzaun und einige Fässer. Der Maschinenraum ist wie bei den zuvor beschriebenen Wracks leer, d.h. auch hier wurde die dampfbetriebene Maschine geborgen, was eine größere Öffnung in der Oberseite hinterlies, durch das nun reichlich Tageslicht in den Raum gelangt; dies erzeugt eine außergewöhnliche, erstaunliche Atmosphäre, und ist somit einer der Höhepunkte an der Tour durch das Wrack. Die drei hinteren Laderäume sind komplett leer, und deshalb von geringeren Interesse, wogegen der Propellerschaft eine weitere spannende Variante für erfahrene Wracktaucher bietet, aus dem Wrack zu tauchen (sehr eng!). 2 kleinere Geschütztürme, leider wieder ohne Geschützrohre, sind am Bug und am Heck zu sehen.

Kogyo MaruGroße Zackenbarsche, dicke Rotfeuerfische, die sich gerne in den Büschen aus Schwarzen Korallen verstecken, die üblichen Skorpionfische in unterschiedlichen Größen, Fledermausfische, Schulen von Barrakudas, gelegentlich auch einmal eine Schildkröte, sind die
Hauptbewohner dieses Wracks.
Sichtweiten bewegen sich zwischen 3m und 15m. Die Strömungverhältnisse sind zumeist ruhig bis mittelstark.

  • Länge: 135m Tiefe: 34m
  • Empfohlener Dive Level: Advaned Open Water, Wreck diver (für anspruchsvolleres Eindringen in das Wrack)
  • Empfohlener EAN-Nitrox Mix: 34%

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