Olympia Maru

Olympia MaruDas 1927 vom Stapel gelassene japanische Frachtschiff wurde zu Kriegszeiten als Versorgungsschiff für die Kaiserliche Japanische Kriegsmarine benutzt, und somit zu einer der unglücklichen Seegräber des verheerenden Luftangriffs der amerikanischen Airforce am 24. Sept. 1944.

Das Wrack steht in aufrechter Position, beinahe perfect in level, nur wenige Grade zur Backbordseite geneigt in 30-31m Tiefe, und bietet einen weiteren, relativ leichten Einstieg in das Wracktauchen an. Die großen Ladeöffnungen ermöglichen ein unkompliziertes Eindringen in das Wrack, und die Verbindungen zwischen den einzelenen Laderäume und selbst der Maschinenraum sind leicht zu betauchen. Die Brücke ist aufgrund der Haupttreffer, den das Schiff in diesem Bereich erlitt, nahezu komplett in sich zusammengefallen, und erlaubt nur noch ein Eindringen in den Maschinenraum, von dem die Dampfmaschine auch geborgen wurde, und in dem nur noch zwei kleine Kessel übrig sind. Durch die aufrechte Position gelangt viel Tageslicht in die Laderäume, sowie den Maschinenraum.
Auch an diesem Wrack  ist ein erfreulich reichhaltiges Fischleben anzutreffen – eine positive Auswirkung der  in der Bucht angesiedelten Perlfarmen, die dieses Gebiet sehr streng auf illegales Fischen bewachen. Der an den Coron-Wracks allgegenwärtige Skopionfisch, nebst Vertreter aus gleicher Familie, dem Rotfeuerfisch, einer respektablen Schule von Fledermausfischen, massiven Zackenbarschen und Kofferfischen, Füsiliere, Makrelenschwärmen, hin und wieder Rochen, Schildkröten, Seeschlangen und – leider nur höchst selten – Manta und Walhai, machen diesen Wracktauchplatz nicht nur für Wrackliebhaber sehr attraktiv. Daneben gibt es für das geschulte Auge eine Menge “Kleinzeugs”, wie Seepferdchen und Nackschnecken zu sehen. An beiden Seiten, aber vor allem um Bug und Heck, haben sich üppig Softkorallen, hauptsächlich Büsche von Schwarzen Korallen angesiedelt. Die Königsmasten am Bug- und Heckbereich sind ein weiterer guter Platz für Macro-Getier und somit für UW-Fotografie. Am fordersten Bug befindet sich ein Geschützturm, dem leider die Geschützrohre im Zuge der Bergungsaktion in den 60er Jahre abmontiert wurden, wie übrigens bei allen anderen Wracks in der Bucht von Coron. Aber wegen olympia_maruder fast immer vorherrschenden leichten bis mittleren Strömung in diesem Bereich des Wracks,
ist dort ein besonders reichhaltiges
Fischleben anzutreffen.

Die durchschnittliche Sichtweite beträgt zwischen 8-15m, bei schechteren Bedingungen kann diese auch auf 3-5m sinken. Leichte bis mittelstarke Strömungen, meistens jedoch ruhig.

  • Länge: 127m Tiefe: 30 – 31m
  • Empfohlenes Zertifikations-Level: Open Water, Wreck Diver (für tieferes Eindringen)
  • Empfohlenes Nitrox EAN-Mix: 36%.

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